Bibliotheken diskutieren ĂĽber "Protokolle, Portale, Profile"

Vom 18. bis zum 20. September treffen sich in Göttingen die Teilnehmer der Bibliotheks-E-Mail-Liste INETBIB.

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Wer sich fast täglich nur über ein E-Mail-Forum austauscht, hat irgendwann auch einmal das Bedürfnis, seine Mitdiskutanten persönlich zu sehen. So auch die Teilnehmer der E-Mail-Liste für Bibliotheken, der INETBIB, auf der seit 1994 der Einsatz des Internet in wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken thematisiert wird. Vom 18. bis zum 20. September ist die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen Gastgeberin. Motto: Protokolle, Portale, Profile.

Die INETBIB hat nach Angaben von Michael Schaarwaechter von der Universitätsbibliothek Dortmund, die Initiatorin der E-Mail-Liste ist, 4000 Teilnehmer, die pro Tag insgesamt bis zu 30 E-Mails beitragen. Die Tagung wird seit 1996 veranstaltet und regelmäßig von etwa 400 INETBIB-Mitgliedern besucht; für die kommende sind bereits rund 180 angemeldet. Auf dem Themenplan stehen in diesem Jahr unter anderem Workshops zu der Open Archives Initiative, zu Dokumentlieferdiensten, Metadaten und Archivierung. Dazu soll der Begriff "Multimedia" definiert und es sollen Anwendungsbeispiele zu sehen sein.

Daneben gibt es Vorträge zu Portalen und Suchmaschinen, denn, so die Veranstalter, "Bibliotheken können nicht länger als Einzelkämpfer agieren sondern müssen im Zuge der allgemeinen Informationsvernetzung gemeinsame Portale anbieten". Ein weiteres Thema sind Notebooks als Arbeitsgeräte in Bibliotheken und der Zugang zu Informationen über WLAN. Die Anmeldung zur Veranstaltung bei der Universität Dortmung kostet 25 Euro, ermäßigt 15 Euro, und steht jedem frei. (anw)