IBM streicht mehr als 15.000 Stellen

IBM will eigenen Angaben zufolge bis zum 30. September insgesamt 15.613 Stellen abbauen.

vorlesen Druckansicht 203 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Wolfgang Stieler

IBM will eigenen Angaben zufolge bis zum 30. September insgesamt 15.613 Stellen abbauen. Das geht aus einem Bericht des Computerkonzerns an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Gewerkschafter und Analysten hatten zwar mit einer Entlassungswelle gerechnet, die jetzt vorliegenden Zahlen übertreffen die Schätzungen aber bei weitem. Nach ersten Gerüchten im Mai über eine bevorstehende Entlassungswelle hatte IBM zunächst dementiert, später aber auf die Notwendigkeit drastischer Kostensenkungen verwiesen. Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hatte der Konzern noch 56 Millionen US-Dollar Gewinn gemeldet.

Etwa 14.000 der gestrichenen Arbeitsplätze werden IBM zufolge in der Dienstleistungssparte (Global Services) des Unternehmens abgebaut. 57 Prozent davon seien bereits zum 30. Juni entfallen, der Rest werde bis Ende September abgebaut. 1400 Stellen sollen in der Produktion von Mikroelektronik eingespart werden. In diesen Zahlen sind noch nicht die rund 17.000 Stellen in der Speichersparte von IBM aufgelistet, die an das Joint Venture mit Hitachi übergehen sollen. (wst)