Bayern weitet elektronische Verwaltung aus

Bayerische Behörden sollen ihre Dienstleistungen nach dem Willen der Staatsregierung zunehmend auch im Internet anbieten.

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  • dpa

Bayerische Behörden sollen ihre Dienstleistungen nach dem Willen der Staatsregierung zunehmend auch im Internet anbieten. Der Ausbau der elektronischen Verwaltung -- des so genannten eGovernment -- werde außerdem die Zusammenarbeit der Behörden vereinfachen, kündigte Staatskanzleichef Erwin Huber am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München an. Dafür solle der Freistaat allein in den kommenden zwei Jahren 69 Millionen Euro in Computertechnik und Fortbildung investieren.

Den Gang zum Einwohnermeldeamt, die Steuererklärung und Grundbuchauskünfte könnten Bürger in Zukunft komplett online abwickeln, sagte Huber. Bis zum Jahr 2005 werde die öffentliche Verwaltung für den Empfang und den Versand elektronisch unterschriebener Dokumente ausgerüstet. Da die Kommunen mit 80 Prozent den Löwenanteil öffentlicher Dienstleistungen anbieten, sollen sie in das Vorhaben eingebunden werden. Dafür will der Freistaat mit den kommunalen Spitzenverbänden am kommenden Montag einen eGovernment-Pakt abschließen. (dpa) / (anw)