Visa-Kunden sollen bald mit ihrer Stimme bezahlen können
Das weltweit agierende Kreditkartenunternehmen Visa will die menschliche Stimme künftig verstärkt zur Legitimierung von Bezahlvorgängen heranziehen.
Das weltweit agierende Kreditkartenunternehmen Visa will die menschliche Stimme künftig verstärkt zur Legitimierung von Bezahlvorgängen heranziehen. Gemeinsam mit dem US-Spezialisten für Spracherkennung Vocent Solutions arbeitet Visa derzeit an der Entwicklung verschiedener Sicherheitsanwendungen auf der Basis von Stimmanalysen, die später im E- und M-Commerce eingesetzt werden sollen.
"Die Spracherkennung spielt bei der Verwirklichung unserer Strategie von einem uneingeschränkten Handel, dem so genannten U(niversal)-Commerce, eine bedeutende Rolle", erläuterte Visa-Sprecher Georgann Scally gegenüber US-Medien. Die Stimmanalyse als biometrische Authentifizierungsmöglichkeit biete sich an, weil Kommunikationsgeräte wie PDAs und Handys sowieso schon mit Mikrofonen ausgestattet seien und die Technik der Stimmerkennung mittlerweile sehr einfach und genau funktioniere.
Während Visa sich vorrangig auf die Definition von Standards konzentrieren und die finanzielle Basis für die Entwicklung von Prototypen stellen will, soll Vocent Solutions seine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Spracherkennung in die "strategische Allianz" einbringen. Intern testet Visa zurzeit schon das Vocent-Produkt Voice Secure Password Reset, mit dem herkömmliche Passwörter durch individuelle Stimmproben ersetzt werden können. (pmz)