Preisbildung ist SchlĂĽssel zum Erfolg von MMS

Nach einer Studie des Mobilfunk-Beratungsdienstleisters Northstream hängt der Erfolg von MMS von der Preisgestaltung der Mobilfunkbetreiber ab.

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Von
  • Matthias Göbel

Nach einer Studie von Northstream, einem schwedischen Spezialisten fĂĽr Strategieberatung im Mobilfunkbereich, ist der entscheidende Faktor fĂĽr den Erfolg vom Multimedia Messaging Service (MMS) die Preisgestaltung durch die Mobilfunkbetreiber. Der Preis einer Nachricht sei fĂĽr den Kunden leicht nachvollziehbar und mĂĽsse erschwinglich bleiben, damit der Kunde auch auf den Service zurĂĽckgreife, meint Northstream.

Damit MMS nicht zum Flopp werde, müsse der Kunde aber auch von der Nützlichkeit des Multimedia Message Service überzeugt und dazu gebracht werden, den höheren Preis für die mobile Kommunikation zu zahlen. Im Moment bieten weltweit etwa ein Dutzend Mobilfunkbetreiber MMS-Dienste an. Die Preisgestaltung unterscheide sich stark voneinander und sei meist schwer zu durchschauen, schreiben die Marktforscher. Um MMS zum Durchbruch zu verhelfen, sei eine einfache und logische Preisstruktur unerlässlich.

Die Netzbetreiber scheinen den Aspekt des optimalen Preises fĂĽr den Multimedia-Handydienst noch nicht beherzigt zu haben, wie zum Beispiel der MMS-Start des Mobilfunkunternehmens T-Mobile zeigt. So werden die Kunden mit mehr als zwei Euro fĂĽr eine Multimedia-Postkarte, die so genannte M-Card, zur Kasse gebeten. (mgo)