Auch Alcatel baut an Chinas neuem Mobilfunknetz
Das chinesische Joint Venture des französischen Telecomausrüsters beliefert China Unicom mit Produkten im Wert von 11 Millionen US-Dollar.
Der Auftrag ist zwar nicht so groß wie der für die Konkurrenz, trotzdem wird anhand des Engagements von Alcatel in China deutlich, wie massiv dort das derzeitige CDMA-Mobilfunknetz ausgebaut werden soll. Nach Nortel, Lucent und Motorola meldet nun auch Alcatel, es habe durch sein Joint Venture Alcatel Shanghai Bell mit China Unicom Lieferverträge abgeschlossen, und zwar im Gesamtwert von 11 Millionen US-Dollar. Die Aufträge der anderen Firmen belaufen sich auf mehrere hundert Millionen US-Dollar.
Der französische GSM- und GPRS-Anbieter, der in einer schweren Krise steckt, sich aber als einer auf der Welt am schnellsten wachsenden Ausrüster bezeichnet, liefert Anwendungen für das künftige CDMA2000-1X-Netz in der Provinz Gansu. Welche Produkte Alcatel im Detail entwickeln will, gab das Unternehmen allerdings nicht bekannt. Für China Unicom sollen Funktionen wie Sprachaktivierung und "Mehrwertdienste" wie SMS, Pre-paid-Angebote und Virtual Private Networks bereitstellen. (anw)