US-Amerikaner zahlen am liebsten für Online-Spiele

In der Tabelle der beliebtesten kostenpflichtigen Angebote im Web rangieren Spiele, Musik und Grußkarten ganz oben.

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Internetnutzer scheinen im Allgemeinen nicht bereit, für Inhalte im Web zu zahlen. Aber auch hier gibt es, wie überall, Ausnahmen: Die Internetmarktforscher von Content Matrix wollen herausgefunden haben, dass bestimmte kostenpflichtige Angebote bei US-Amerikanern immer beliebter werden. Am beliebtesten sind Seiten mit Spielen, Grusskarten und solche, auf denen nach ehemaligen Klassenkameraden gesucht werden kann. Für die Studie wurden 121 Betreiber kostenpflichtiger Angebote unter die Lupe genommen.

Der größte unter ihnen ist demnach die Online-Spiele-Seite des koreanischen Unternehmens NCsoft, die nach eigenen Angaben 4 Millionen Abonnenten hat. An zweiter Stelle folgt Classmates Online, wo rund 1,6 Millionen registrierte ehemalige Schüler versuchen, einander ausfindig zu machen und miteinander Kontakt aufzunehmen. Drittgrößter Betreiber ist American Greetings, der auf Seiten wie eGreetings.com und Blue Mountain seinen 1,4 Millionen Abonnenten virtuelle Postkarten anbietet.

Die Verbraucherinformationen auf Consumerreports.org lassen sich 800.000 Websurfer etwas kosten und für das Angebot von RealNetworks zahlen 700.000 registrierte Mitglieder. Angesichts der rund 80 Millionen US-Amerikaner mit Netzuzugang bescheidene Zahlen, die nach Ansicht der Forscher aber noch steigen sollen. (anw)