Verizons Programmierer arbeiten nun mit Linux
Kosten sparen ist angesagt beim US-amerikanischen Telekommunikations-Konzern Verizon. Darum wurden die Unix- und Windows-Workstations der Entwickler durch Linux-Rechner ersetzt.
Kosten sparen ist angesagt beim US-amerikanischen Telekommunikations-Konzern Verizon. Rund 6 Millionen US-Dollar seien nun durch den Austausch von Unix- und Windows-Workstations der Programmierer durch Linux-Systeme eingespart worden, sagte Verizon-Manager George Hughes laut US-amerikanischen Medien auf der LinuxWorld. Statt Microsoft Office komme nun Open Office zum Einsatz. Pro Entwickler wĂĽrden dadurch die Kosten von 22.000 US-Dollar auf 3.000 US-Dollar eingedampft.
Die Kosten seien nicht allein durch den Software-Umstieg gesenkt worden, unterstreicht Hughes. Darüber hinaus kämen Linux-Computer billiger als Unix-Workstations. Die Verizon-Entwickler schrieben bislang Software für die Verizon-Unix-Server von Hewlett-Packard und Sun; Linux sei aber ebenbürtig, sodass für die Arbeit keine teuren Unix-Rechner notwendig seien. Dennoch könne es noch Kompatibilitätsprobleme geben, denn im Gegensatz zu den 64-Bit Unix-Workstations arbeiten die Intel-Workstations von HP mit 32-Bit-Prozessoren.
Der Kostendruck bei Verizon hatte sich durch die jüngsten Quartalszahlen erhöht. Ende Juli meldete das Unternehmen 2,12 Milliarden US-Dollar Verlust. (anw)