GE Compunet: Bilanzfälschungs-Vorwurf ohne jede Grundlage
Der anonyme Brief mit den Bilanzfälschungsvorwürfen sei voller Ungereimtheiten und wirrer Anschuldigungen, hieß es bei dem IT-Dienstleister.
Erst gab es einen anonymen Brief mit Anschuldigungen, beim IT-Dienstleister GE Compunet habe es Bilanzfälschungen gegeben; seit dem gestrigen Donnerstag ermittelt die Staatsanwaltschaft im Rahmen eines Vorprüfungsverfahrens auf Grund einer anonymen Anzeige.
GE Compunet wies die Vorwürfe, mit fiktiven Buchungen und Tricksereien bei der Bezahlung von Lieferantenrechnungen die Bilanzen geschönt zu haben, gegenüber heise online zurück. Firmensprecherin Uta Letzel betonte, dass dem Unternehmen nicht einmal der anonyme Brief bislang vorliege, trotzdem aber eine interne Untersuchung der Vorwürfe unter Einbeziehung externer Spezialisten eingeleitet worden sei.
Nachdem GE Compunet nunmehr das ursprüngliche Schreiben mit den Anschuldigungen vorliegt, gibt sich die Firma selbstbewusst. Der Brief sei voller Ungereimtheiten und wirrer Anschuldigungen. "Wir sind auf Basis des Inhalts des Briefs und der ersten Ergebnisse unserer Untersuchungen zuversichtlich, dass diese Behauptungen jeglicher Grundlage entbehren", meinte Letzel.
Die deutsche Tochter des US-Elektronikkonzerns General Electric schaffte im Geschäftsjahr 2001 durch einen rigiden Sparkurs wieder den Sprung in die Gewinnzone, nachdem im Vorjahr Verluste angefallen waren. (jk)