Merrill Lynch macht Hoffnung auf steigende IT-Investitionen

51 Prozent der befragten IT-Manager rechnen mit einem Ansteigen der IT-Investitionen Mitte 2003; besonders sollen IBM, Cisco, Microsoft und Dell davon profitieren.

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Von
  • JĂĽrgen Kuri

Wenn man den Ergebnissen einer Umfrage der Investmentbanker von Merrill Lynch glauben darf, dann ziehen die Investitionen in Informationstechnik Mitte nächsten Jahres wieder an. 51 Prozent der Befragten erwarten, dass die Nachfrage für Produkte der IT-Branche im zweiten, spätestens im dritten Quartal wieder steigt. Merrill Lynch befragte 75 nordamerikanische und 25 europäische IT-Manager (Chief Information Officers, CIO).

Einige der Manager hätten Geräte, die langsam das Alter für einen Austausch erreichten, und eine lange Liste von User-Anforderungen nach neuen Systemen als Grund für neue Bereitschaft zu IT-Ausgaben in den Firmen angegeben, hieß es. Davon würden dann auch am ehesten Microsoft, Cisco, IBM und Dell profitieren, da sie Produkte lieferten, die immer noch an Bedeutung für die internen Vorgänge in den Firmen gewönnen. Insgesamt eher an Bedeutung verlieren SAP, EMC, Hewlett-Packard oder Sun für die IT-Infrastruktur in Firmen.

62 Prozent der Befragten bestätigten übrigens für Microsoft, die Firma werde an Bedeutung für ihre IT-Infrastruktur zunehmen -- was nicht heißt, dass der Konzern aus Redmond nicht vor ganz eigenen Herausforderungen stünde. Denn für die meisten Befragten ist eine Reduzierung der Software-Kosten und dabei vor allem der für Wartung ausgegebenen Beträge von besonderer Bedeutung. Und auch wenn Microsoft gute Noten von den IT-Managern bekommt, so sind die Versuche des Konzerns, mehr Firmen vom Umstieg von Unix auf Windows zu überzeugen, nur teilweise von Erfolg gekrönt: Lediglich 15 Prozent der Befragten gaben, einen solchen Wechsel in Angriff nehmen zu wollen. (jk)