Verizon weist Quartalsgewinn von 4,4 Milliarden US-Dollar aus

Der größte Anbieter von lokalen Telefondiensten in den USA schließt das dritte Geschäftsquartal nach dem Verkauf von Vermögenswerten mit hohen Gewinnen ab.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Der größte Anbieter von lokalen Telefondiensten in den USA, Verizon Communications, hat das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres mit einem Gewinn von 4,4 Milliarden US-Dollar (1,60 US-Dollar je Aktie) abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Gewinnzuwachs von 2,5 Milliarden US-Dollar, der nach Unternehmensangaben jedoch vorrangig auf die Veräußerung von Vermögensgegenständen zurückzuführen ist. Verizon, das vor zwei Jahren aus dem Zusammenschluss von Bell Atlantic und GTE entstand, schiebt einen Schuldenberg von 55 Milliarden US-Dollar vor sich her.

Ohne Einmalposten belief sich Verizons Gewinn im dritten Quartal auf 2,1 Milliarden US-Dollar (77 Cents je Aktie), was in etwa den Analystenerwartungen entsprach. Den Quartalsumsatz steigerte Verizon gegenüber der Vorjahresperiode leicht von 17 Milliarden auf 17,2 Milliarden US-Dollar. Während Verizons Geschäft mit Ferngesprächen und dem Mobilfunk nach eigenen Angaben weiter wächst, verlor das Unternehmen in den traditionellen Ortsnetzen weiter an Boden und erzielte in diesem Bereich 1,8 Prozent weniger Umsatz. Zuletzt hatte Verizon angekündigt, wegen der schlechten Auftragslage 1000 Stellen im US-Bundesstaat New Jersey zu streichen. (pmz)