Webbrowser Opera 6.1 für Linux und FreeBSD freigegeben

Die norwegische Browserschmiede Opera hat neben einer neuen Linux-Version die erste Ausgabe für das freie Unix-Derivat FreeBSD veröffentlicht.

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Von
  • Jürgen Kuri

Die norwegische Browserschmiede Opera hat Version 6.1 ihres gleichnamigen, schlanken Browsers für das Open-Source-System Linux auf Intel- und PowerPC-Architekturen veröffentlicht. Außerdem haben die Norweger die entsprechende Ausgabe für das freie Unix-Derivat FreeBSD freigegeben.

Die Linux-Version bringt neben diversen Bug-Fixes ein besseres Font-Handling, unter anderem mit standardmäßig eingeschaltetem Antialiasing. Opera nutzt nun die QT3-Bibliotheken und bietet Java-Unterstützung ohne Plug-in. Außerdem soll unter anderem das Bookmark- und Plug-in-Handling sowie der Skin-Support verbessert worden sein. Die Opera-Version für FreeBSD dagegen ist die erste Version des Browsers für dieses Unix-Derivat, das neben NetBSD und OpenBSD zu der Reihe der drei auf 4.4BSDLite-beruhenden freien Systeme gehört. Opera bietet die neuen Versionen für Linux und FreeBSD auf dem Webserver zum Download an.

Wie unter Windows kostet eine werbefinanzierte Version von Opera nichts; wer die Werbebanner loswerden will, muss 39 US-Dollar zahlen. Momentan allerdings offeriert Opera für alle Käufer der Browser-Version ohne Werbeeinblendung eine Sonderaktion: Die Registrierung kostet nur 29 US-Dollar und enthält ein kostenloses Update für die bereits angekündigte Version Opera 7, Support via E-Mail und sechs Monate freien Zugriff auf den kostenpflichtigen, aber werbefreien Maildienst Operamail Premium (nach der Verfügbarkeit von Opera 7). (jk)