Hitachi schaut mit schwarzen Zahlen dĂĽster in die Zukunft
Hitachi liegt zwar über den Erwartungen, senkt aber die Prognosen für das Geschäftsjahr.
Hitachi ist in die Gewinnzone zurückgekehrt, senkt aber die Prognosen für das Geschäftsjahr. Im vergangenen Halbjahr, das am 30. September endete, konnte der Elektronikkonzern einen Nettogewinn von 12,85 Milliarden Yen (104,5 Millionen US-Dollar) erzielen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte es noch einen Verlust von 110 Milliarden Yen (899 Millionen US-Dollar) gegeben. Der operative Gewinn 61,7 Milliarden Yen (502 Millionen US-Dollar) gegenüber einem Verlust im Vorjahr von 42 Milliarden Yen. Damit wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen. Die Chipsparte konnte ihren operativen Halbjahresverlust von 57,9 Milliarden Yen von vor einem Jahr auf nunmehr 14,4 Milliarden Yen eindämmen.
Für das Gesamtjahr, das am 31. März 2003 endet, reduzierte der Konzern seine Prognose für den Nettogewinn von bislang 60 Milliarden auf 36 Milliarden Yen. Der operative Gewinn werde statt 200 Milliarden 150 Milliarden Yen betragen. Im Vorjahr gab es einen operativen Verlust von 117,4 Milliarden Yen von 200 Milliarden Yen. Die Umsatzerwartung beträgt nun 8,05 Billionen statt 8,1 Billionen Yen. Das Unternehmen hatte seine Erwartungen für das gesamte Geschäftsjahr schon im September zurückgeschraubt. Ein Grund für die erneute Korrektur ist die weltweit trübe Konjunkturaussicht. Die Wirtschaft in den USA erhole sich nur langsam und in Japan herrsche noch Rezession. (anw)