Qualcomm verdient sich mit CDMA-Chips eine goldene Nase
Der US-MobilfunkausrĂĽster Qualcomm hat das vierte Quartal mit einem Nettogewinn von 190,3 Millionen US-Dollar abgeschlossen.
Der US-Mobilfunkausrüster Qualcomm hat das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2001/02 mit einem Nettogewinn von 190,3 Millionen US-Dollar oder 23 Cent je Aktie abgeschlossen und damit die eigenen Erwartungen erneut übertroffen. Im Vorjahreszeitraum hatte Qualcomm noch einen Verlust von 75,1 Millionen US-Dollar ausgewiesen. Vor allem die höhere Nachfrage nach CDMA-Produkten habe für den positiven Geschäftsverlauf gesorgt, teilte das im kalifornischen San Diego beheimatete Unternehmen mit. Der Umsatz im vierten Quartal stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 29 Prozent auf 839,7 Millionen US-Dollar.
Qualcomm erhöhte zugleich die Prognose für das laufende Quartal und das gesamte Geschäftsjahr 2002/03. Für das erste Quartal rechnet der Konzern nun mit einem Gewinn von 35 bis 38 Cent je Aktie und für das Gesamtjahr mit 1,15 bis 1,20 US-Dollar je Aktie. Analysten gingen bisher von 29 Cent im Quartal und 1,10 US-Dollar im Gesamtjahr aus. Insgesamt verkaufte Qualcomm den Angaben zufolge im vergangenen vierten Quartal rund 20 Millionen Mobilfunkchips (MSM). Im laufenden ersten Quartal sollen es 25 bis 27 Millionen sein. Die Nachfrage nach CDMA-Handys sei besonders stark in den asiatischen Ländern wie Südkorea, Japan und China. (pmz)