Drillisch schafft 2002 wieder den Sprung in die Gewinnzone

Der Kölner Telekommunikations-Dienstleister schreibt im dritten Quartal in Folge schwarze Zahlen.

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Der Kölner Telekommunikations-Dienstleister Drillisch hat nach einem Verlustjahr 2001 im dritten Quartal in Folge wieder schwarze Zahlen geschrieben: Der Überschuss betrug 117.000 Euro, teilt das Unternehmen mit. Damit sei die Wende geschafft. In den ersten neun Monaten zusammen beträgt der Jahresüberschuss 215.000 Euro. 2001 hatte der vor allem im Mobilfunkbereich tätige Dienstleister nach neun Monaten noch einen Jahresfehlbetrag von 5 Millionen Euro verbucht. Die Entschuldung des Konzerns sei Ende September erfolgreich abgeschlossen worden.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg in den ersten neun Monaten 2002 auf 1,3 Millionen Euro, nachdem es im Vorjahreszeitraum noch bei einem Minus von 3,8 Millionen Euro gelegen hatte. Allerdings sank der Konzernumsatz um 16,8 Prozent auf 107,9 Millionen Euro. Als Grund wurde der rückläufige Großhandel mit Mobilfunk-Endgeräten angegeben. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde habe sich im Durchschnitt der drei Quartale um 14 Prozent erhöht. Der Drillisch-Aktie hat das Ergebnis an der Frankfurter Börse bislang nicht geholfen. Dort sackte der Kurs heute um 14,75 Prozent auf 1,04 Euro. (anw)