1000 Notebooks in 1000 Schulranzen

Rund 1000 Schüler in vier niedersächsischen Regionen bekommen noch in diesem Schuljahr einen tragbaren Computer für den Unterricht.

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Niedersachsens Ministerpräsident Sigmar Gabriel hat am Mittwoch in Hannover das Projekt 1000mal1000 -- Notebooks im Schulranzen gestartet. Hinter der Formel stehe das Ziel, je 1000 Schüler des siebten Jahrgangs in vier Regionen mit tragbaren PCs auszustatten, sagte Gabriel. Die Regionen sind die Landkreise Wittmund, Lüneburg, Goslar und die Stadt Salzgitter. "Wer die erweiterten Arbeits- und Lernmöglichkeiten von Multimedia und Internet nicht nutzt, vergibt Zukunftschancen", betonte der Ministerpräsident.

Noch im laufenden Schuljahr sollen die Schulen in den genannten Regionen die Arbeit mit den Notebooks beginnen und dabei Modelle für den Einsatz innerhalb und außerhalb des Unterrichts entwickeln und erproben, hieß es. Dabei müssten die Eltern das Projekt inhaltlich, finanziell und organisatorisch unterstützen. Die Finanzierung der Notebooks als Lernwerkzeuge könne nur über eine Beteiligung der Eltern realisiert werden, sagte der Ministerpräsident. Der Verein n-21 vermittle technisch hochwertige Geräte zum günstigen Preis von 1000 Euro. Die Finanzgruppe der Sparkasse begleite das Projekt mit einer zinslosen Anschubfinanzierung von drei Millionen Euro über vier Jahre.

Über die Sparkassen vor Ort würden Finanzierungsmodelle angeboten, um allen Eltern den Kauf eines Notebooks zu ermöglichen. Außerdem hätten sich alle beteiligten Regionen verpflichtet, Sozial- und Härtefonds einzurichten. Mit dem Projekt werde Niedersachsen in den vier Regionen in kurzer Zeit eine Ausstattung an Informationstechnik erreichen, "die mit den führenden PISA-Nationen vergleichbar ist", versicherte n-21. (anw)