Die Produktwerker: Der CEO-Test – keine falschen Kompromisse

Den CEO-Test kann man als Product Owner nutzen, um nicht den Fokus auf die Nutzerinteressen zu verlieren.

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Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Oliver Winter
  • Dominique Winter

Als Product Owner steht man sehr oft vor der Herausforderung, die unterschiedlichen Interessen von vielen Stakeholdern bei der Entwicklung von Features eines Produkts zusammenzubringen. Hier besteht die Gefahr, zu kleinteilig ĂĽber einen von allen akzeptierten, manchmal sogar "faulen" Kompromiss zu kommen. Eine Option dieser Falle zu entgehen, ist der von Shreyas Doshi vorgeschlagene CEO-Test.

Dominique und Oliver diskutieren in dieser Podcast-Episode, wann wir als Product Owner in diese Falle laufen. Und warum es gefährlich ist, erst in einem Sprint Review zu merken, dass der realisierte Kompromiss aus Sicht der Nutzer und des Unternehmens zu kurz oder sogar in die falsche Richtung gedacht ist.

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Shreyas schlägt für solche Situationen vor, einen Perspektivwechsel einzunehmen und auf den vereinbarten Konsens aus der Sicht des CEO zu schauen. Das Vorgehen ist eine wirkungsvolle Abkürzung, damit wir als Product Owner präventiv größer denken, unsere Einschränkungen hinterfragen und insgesamt mehr Überzeugung bei den Kompromissen gewinnen können, die wir am Ende eingehen.

Aber Vorsicht: Beim CEO-Test geht es nicht darum, den möglichen Ärger einer Autoritätsperson zu nutzen, um jemanden dazu zu bringen, etwas zu tun, von dem er glaubt, dass es schlecht für das Unternehmen oder seine Kunden ist.

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(rme)