Computerhersteller Lintec verbessert Ergebnis

Nach Verlusten in den Jahren 2001 und 2002 soll es im nächsten Geschäftsjahr wieder schwarze Zahlen geben.

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  • JĂĽrgen Kuri

Der börsennotierte Computerhersteller Lintec aus Taucha hat seine operativen Verluste in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 4,9 Millionen Euro vermindert. Im dritten Quartal hat der Konzern wieder profitabel gearbeitet, teilte der Vorstand mit: Bei einem Umsatzrückgang von 49,8 Millionen Euro auf 38,8 Millionen Euro -- was laut Management "planmäßig" gewesen sei -- kam ein Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 0,9 Millionen Euro heraus.

Im vierten Quartal soll das Ergebnis noch besser aussehen. Im Geschäftsjahr 2003 erwartet die Konzernleitung dann wieder schwarze Zahlen, auch wenn die ursprünglichen Prognosen nicht eingehalten werden können. Im vergangenen Jahr war der Konzern mit einem Minus von 26,5 Millionen Euro erstmals in der zwölfjährigen Firmengeschichte in die roten Zahlen gerutscht, für 2002 rechnet der Konzern seit den Ergebnissen des ersten Halbjahrs ebenfalls mit einem Verlust.

In der Neun-Monats-Zahlen schlugen sich den Angaben zufolge unter anderem vollständige Abschreibungen auf die Geschäfts- und Firmenwerte der Tochtergesellschaften rfi mobile technologies AG und Batavia nieder. Dies habe zu einem Betriebsergebnis nach drei Quartalen von minus 13,9 Millionen Euro beigetragen. Der Umsatz sank in den neun Monaten auf 158,3 Millionen Euro gegenüber 268,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. (jk)