Kulturdatenbank CultureBase geht online

Das neue Angebot ist gleichermaßen eine Datenbank und eine Online-Software für die Verwaltung von Adressen, Terminen und Künstlerdaten im Kulturbereich.

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Von
  • Jörg Birkelbach

Die nach eigenen Angaben größte deutsche Kulturdatenbank hat sich im Ludwig-Forum Aachen der Öffentlichkeit präsentiert. CultureBase ist dabei gleichermaßen eine Datenbank und eine Online-Software für die Verwaltung von Adressen, Terminen und Künstlerdaten im Kulturbereich.

Kulturschaffende und die Vertreter von Verbänden, Vereinen, Städten, Gemeinden und kulturellen Einrichtungen aller Art können ihre Termine selbstständig in die Culturebase-Datenbank eingeben und pflegen. "Aktuell machen derzeit bereits ca. 8500 Kulturschaffende davon Gebrauch und über 12.000 aktuelle Termine sind schon vermerkt", erklärt Wolfgang Knauff vom Förderverein Kunst und Internet in Aachen. Einmal gespeichert, werden Adressen, Termine und, wenn der Eintragende dies wünscht, Informationen zu den teilnehmenden Einzelpersonen auf einer Vielzahl von Partnerseiten automatisch dargestellt. Je nach Projekt werden Daten selektiv angezeigt und in verschiedenen, frei wählbaren Erscheinungsformen präsentiert.

Künstlern und Kulturschaffenden stehen damit verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, online aktiv zu werden und sich und ihre Arbeit im Netz zu präsentieren. In jüngster Zeit ist das Angebot des Kulturservers durch intensive Weiterentwicklung der Online-Datenbank CultureBase gewachsen. Verschiedene Portale auf Bundesebene -- www.kulturportal-deutschland.de -- und auf Landesebene sind Ableger, die auf die diesem "Datenbank-Rückrat" basieren. Alle Kulturserver-Portale erreicht man über die Seite www.kulturserver.de.

Bei der Anmeldung wird eine Webvisitenkarte erstellt, die den Benutzer im ganzen Kulturserver-Netz für Kulturinteressenten auffindbar macht. Neben seinen Kontaktangaben kann der Künstler ein Portrait und ein Bild seiner Arbeit darstellen. Mit einem Homepage-Baukasten soll jeder ohne spezielle Internet-Kenntnisse online eine Homepage erstellen können. Fortgeschrittene Nutzer können per ftp auch eine fertige Homepage auf dem Server abgelegen -- und dies sogar kostenlos. (Jörg Birkelbach) / (tol)