Nintendo kauft Animationsfirma Dynamo Pictures
Nintendo möchte das japanische Animationsstudio Dynamo Pictures kaufen. Es soll künftig Video-Inhalte zu Nintendo-Marken produzieren.
(Bild: Nintendo)
Nintendo will mit seinen Marken verstärkt in Filmen und Serien verarbeiten: Die Spielefirma hat die Übernahme des CG-Animationsstudios Dynamo Pictures angekündigt. Finanzielle Details der Übernahme, die zum 3. Oktober abgeschlossen sein soll, sind nicht bekannt.
Dynamo Pictures wurde 2011 gegründet, sitzt in Tokio und hat in der Vergangenheit unter anderem für kurze Videos um "Pikmin"-Figürchen mit Nintendo zusammengearbeitet. Diese Videos wurden 2020 unter dem Namen "Pikmin Short Movies" auf dem Youtube-Kanal von Nintendo veröffentlicht, wo sie millionenfach geklickt wurden. Nach der Übernahme soll die Firma als "Nintendo Pictures Co., Ltd." firmieren.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes YouTube-Video (Google Ireland Limited) geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (Google Ireland Limited) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Nintendo-Figuren im Film
Projekte für die neue Nintendo-Tochter hat das Spieleunternehmen noch nicht angekündigt. Mit dem Deal könnte Nintendo versuchen, seine Marken auch außerhalb von Videospielen zu mehr Präsenz zu verhelfen. In Filmform wurden Nintendo-Figuren unter anderem mit "Detective Pikachu" und diversen "Mario-Filmen" verarbeitet. Für das kommende Jahr hat Nintendo einen neuen Animationsfilm um den italienischen Klempner angekündigt, der vom Animationsstudio Illumination Entertainment ("Minions") umgesetzt wird.
Videos by heise
Derweil finden immer mehr Videospielmarken ihren Weg auf die Leinwand oder zum Streaming-Dienst: Netflix arbeitet etwa an einer Serie um "Splinter-Cell", nachdem in den vergangenen Jahren bereits Serien um "The Witcher" und "Castlevania" veröffentlicht worden, Paramount hat eine "Halo"-Serie ausgestrahlt. Auch Nintendo-Konkurrent Sony investiert: "The Last of Us" wird aktuell ebenfalls ins Serienformat übersetzt, ein "Uncharted"-Film erschien im Februar.
(dahe)