ClassicPress: Wie der WordPress-Fork ĂĽberzeugen will

Sicher, schlank und stabil: ClassicPress will das bessere WordPress sein – und verzichtet auf den neuen Block-Editor. Doch kann der Fork mit TinyMCE überzeugen?

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WordPress ist zwar das populärste Content-Management-System (CMS) weltweit, doch nicht unbedingt das beliebteste. Vor allem die Entscheidung, den integrierten Editor TinyMCE gegen eine Eigenentwicklung (Block-Editor) auszutauschen, sorgte in der Community für riesigen Wirbel und lautstarke Kritik. Die anfänglichen Bugs erhöhten die Akzeptanz nicht gerade, im Gegenteil.

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Der neue Editor zerlegt Inhalte in einzelne Blöcke: Jeder Textabsatz ist ein Block, jede Überschrift, ebenso wie jedes Bild oder eingebettetes Video. Künftig soll sogar eine komplette WordPress-Website aus einzelnen Blöcken bestehen, die sich individuell anpassen lassen – so entsteht ein ausgewachsener Website-Baukasten mit großem Gestaltungsspielräumen. Wer mit dieser komplexen Entwicklung nicht einverstanden ist, kann zwar den klassischen Editor weiterhin als optionales Plug-in verwenden – aber eben nicht für immer.

ClassicPress will hingegen eine dauerhafte Alternative all jenen bieten, die keine Lust auf den Block-Editor haben oder aus anderen Gründen am klassischen WordPress festhalten möchten oder müssen. Als Fork des populären CMS hat sich ClassicPress erfolgreich abgespalten und als eigenes System etabliert. Das Motto des Open-Source-Projekts lautet: "Stable. Secure. Instantly Familiar" – stabil, sicher und sofort vertraut. Auch völlig unabhängig von der Block-Editor-Kontroverse ist das CMS wegen seiner Stabilität einen Blick wert. Die große Frage, die sich stellt: Ist ClassicPress eine brauchbare Alternative zu WordPress?

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