Kurz informiert: Nordstream 1, "Chip4"-Allianz, Rechenzentren, Alpen-Mobilfunk

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Nord Stream 1 liefert seit 6 Uhr am Donnerstagmorgen wieder Erdgas. Es würden 2,6 Millionen Kubikmeter pro Stunde geliefert, das entspreche 40 Prozent der maximalen Kapazität der Ostsee-Pipeline, bestätigte eine Sprecherin des Netzbetreibers Gascade gegenüber heise online. Sie berief sich dabei auf Zahlen der NEL Gastransport GmbH. Die Bundesnetzagentur bestätigte die Zahl von 40 Prozent heise online gegenüber. Das entspricht der Menge, die vor der Außerbetriebnahme der Pipeline für die jährliche Wartung vor zehn Tagen durch Nord Stream 1 floss. Die Gasmenge, die über die Zugangspunkte der Nord Stream 1 in das Fernleitungsnetz in Deutschland ankommt, wird von dem Netzbetreiber NEL Gastransport im Web dokumentiert. Die Angaben sollen stündlich aktualisiert werden.

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Die Vereinigten Staaten von Amerika wollen unabhängiger von Chinas Produkten werden, da die Regierung in Peking einen Lieferstopp oder Exporteinschränkungen als Druckmittel einsetzen könnte. Das ist einer der Gründe, warum die USA eine engere Zusammenarbeit mit Taiwan, Japan und Südkorea planen. Zudem soll die neue "Chip 4" Allianz die Halbleiter-Lieferkette verbessern. Während Japan und Taiwan bereits Zustimmung signalisiert haben, ist Südkorea noch unentschlossen. Das Bündnis dürfte Peking nicht unbedingt begrüßen. Es könnte somit Einfluss auf die Geschäfte und Beziehungen Südkoreas und dessen großer Technologieunternehmen wie Samsung haben, die auf chinesischen Import und dortige Fertigungsanlagen angewiesen sind. Deshalb müsse Südkorea einen Beitritt zu diesem Lieferkettenbündnis genau abwägen, erklärte Südkoreas Minister für Wissenschaft und Technik diese Woche, wie die Korea Times berichtet.

In Coningsby in England wurden am Dienstag 40,3 Grad Celsius im Schatten gemessen. Der Flughafen Luton musste den Betrieb pausieren, weil die Start- und Landebahn dahinschmolz. Auch bei Zügen, Autobahnen und Stromversorgung kam es zu hitzebedingten Störungen. Mit so hohen Temperaturen haben Designer von Rechenzentren offensichtlich nicht gerechnet. Weil einige große Kühlanlagen überfordert waren, kam es sowohl bei der Google Cloud als auch bei Oracle zu Ausfällen. Bei Oracle waren Netzverbindungen sowie die Dienste Block Volumes, Compute und Object Storage betroffen. Bei Google waren es Autoscaling, Persistent Disk sowie die Google Computing Engine samt den darauf laufenden virtuellen Rechnern. Betroffen waren beispielsweise Kubernetes-Instanzen, SQL-Datenbanken, BigQuery-Warehouses und natürlich zahlreiche Webseiten.

Um Notrufe zu erleichtern und schnelleres Senden von Gipfel-Selfies zu ermöglichen, will Vodafone sein Mobilfunknetz in den bayerischen Alpen ausbauen. Bis Mitte 2023 sollen dazu in acht Landkreisen zwölf neue Masten aufgestellt werden. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf mit. Zum einen könne Netzempfang in alpinen Notsituationen überlebenswichtig sein, zum anderen steige in den Bergen der Bedarf für schnelles mobiles Internet. Einer Netzanalyse zufolge seien im vergangenen Jahr dort 28 Prozent mehr Daten über Mobilfunk gesendet worden als im Jahr 2020.

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(mack)