Kurz informiert: Schaltsekunde, Amazon Prime, Coronabekämpfung, Vodafone

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Die Tech-Giganten Google, Microsoft, Meta und Amazon haben am Montag eine öffentliche Kampagne zur Abschaffung der Schaltsekunde gestartet. Seit dem Jahr 1972 haben die Zeitmessungsbehörden der Welt 27 Mal eine Schaltsekunde in die als Internationale Atomzeit bekannte Weltzeituhr eingefügt. Die Schaltsekunde wurde eingeführt, um die Weltzeit mit der Erdrotation zu synchronisieren, damit die Zeit mit dem Stand der Sonne harmonisiert. Anstatt des Wechsels um Mitternacht von 23:59:59 auf 00:00:00, wird eine zusätzliche Sekunde eingefügt. Das verursacht jedoch eine Menge Anpassungsschwierigkeiten für Computer.

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Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

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Amazon macht sein Abo-Angebot Prime in Deutschland teurer. Bei monatlicher Zahlung wird es 8,99 Euro statt bisher 7,99 Euro kosten und pro Jahr werden 89,90 statt zuvor 69 Euro fällig. Amazon begründete die Preiserhöhung am Dienstag mit "generellen und wesentlichen Kostenänderungen aufgrund von Inflation, die auf von uns nicht beeinflussbaren äußeren Umständen beruhen".

Im Kampf gegen einen neuen Coronaausbruch dürfen die Angestellten der 100 größten Unternehmen in der chinesischen Wirtschaftsmetropole Shenzhen ihre Arbeitsstätte für eine Woche nicht verlassen. Konzerne wie Foxconn, Huawei, ZTE und DJI seien angewiesen worden, in den sogenannten Betriebsmodus "Closed-Loop" zu wechseln, berichtet die South China Morning Post aus Hongkong. Angestellte dürfen dabei so wenig Kontakt wie möglich zur Außenwelt haben und müssen für die Geltungszeit auf dem jeweiligen Firmengelände leben. Damit soll Covid-19 eingedämmt werden, ohne dass die Produktion komplett gestoppt werden muss. Das Vorgehen erinnert an das Frühjahr, als es in mehreren chinesischen Metropolen Lockdowns gab, um Corona einzudämmen.

Der Mobilfunknetzbetreiber Vodafone macht Fortschritte beim Ausbau seines 5G-Netzes. Seit Jahresbeginn seien 13.000 zusätzliche 5G-Antennen im Netz aktiviert worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Damit funken nun über 34.000 5G-Sender im Vodafone-Netz. Der Netzbetreiber erreicht damit nach eigenen Angaben rund 55 Millionen Menschen im Land. Der Großteil des 5G-Ausbaus erfolgt bei Vodafone wie bei der Telekom mit Dynamic Spectrum Sharing (DSS), bei dem sich LTE und 5G die verfügbaren Frequenzen teilen. 5G bedient sich dabei einer LTE-Ankerfrequenz für die Verbindung zum Kernnetz. Der Vorteil dieser Methode ist, dass 5G vergleichsweise schnell und einfach in die Fläche ausgebaut werden kann.

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(mack)