Kurz informiert: Chips-Act, Necrobotics, Lufthansa, Twitter-Übernahme

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Ein Gesetz zur Förderung der Halbleiterfertigung in den USA, der "Chips for America Act", hat am Dienstag eine wichtige Hürde im US-Senat genommen. Mit 64 zu 32 Stimmen stimmten die Abgeordneten dafür, den Gesetzentwurf zur endgültigen Senatsabstimmung zu bringen. Das sogenannte Chips-Gesetz sieht Subventionen in Höhe von 52 Milliarden US-Dollar, etwa 51,4 Milliarden Euro, für US-Hersteller und weitere Mittel für Forschung in diesem Bereich vor. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China und anderen Ländern zu stärken. Nach dem Senat bedarf es noch der Zustimmung des Repräsentantenhauses. Diese gilt nach den Worten ihrer Sprecherin Nancy Pelosi als sicher.

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In der Roboterforschung nehmen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oft die Natur zum Vorbild, wenn sie neue Roboterfunktionen entwickeln. Anders gehen die Maschinenbauingenieure der Rice University im US-Bundesstaat Texas vor: Sie nutzen gleich das, was ihnen die Natur bietet: tote Spinnen. Deren Gliedmaße werden über ein Ventilsystem und den Blutdruck der Insekten gesteuert. Die Forscher nutzen das aus, um die Spinnen als eine Art "hydraulischen" Greifer zu verwenden, der mitunter mehr als das Eigengewicht der Spinne heben kann.

Mit einem Warnstreik des Bodenpersonals hat die Gewerkschaft Verdi den Flugbetrieb der Lufthansa am Mittwoch weitgehend lahmgelegt. Der Ausstand begann am Morgen, wie Streikleiter Marvin Reschinsky der Nachrichtenagentur dpa mitteilte. Lufthansa hat vorsorglich mehr als 1000 Flüge an den Drehkreuzen Frankfurt und München gestrichen und fürchtet Auswirkungen bis zum Freitag, dem letzten Schultag vor den Sommerferien in Bayern. 134.000 Passagiere mussten ihre Reisepläne ändern oder ganz absagen. Bereits am Dienstag waren mindestens 47 Verbindungen ausgefallen. Lufthansa hat den betroffenen Passagieren davon abgeraten, zu den Flughäfen zu kommen, weil dort die meisten Schalter ohnehin nicht besetzt seien. Bereits bei vorangegangenen Arbeitskämpfen waren die Terminals am Streiktag selbst weitgehend leer geblieben.

Twitter will seine Aktionäre Mitte September über die Übernahme des Dienstes durch Elon Musk abstimmen lassen – und das, obwohl der Tech-Milliardär den Deal für aufgekündigt erklärt hat. Twitter setzte für den 13. September eine Aktionärsversammlung mit anschließender Abstimmung an, wie aus Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission hervorgeht.

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(mack)