IBM-Mitarbeiter fĂĽrchten nach IT-Outsourcing der Deutschen Bank um Jobs
Durch das Outsourcing der IT-Netze der Bank an Big Blue werden unerwartete Folgen befĂĽrchtet.
Das Outsourcing der IT-Netze der Deutschen Bank an die entsprechende Sparte von IBM scheint unerwartete Folgen zu haben. Nachdem das Geschäft bislang eher von Mitarbeitern der Deutschen Bank bemängelt worden war und sich in der IT-Abteilung die Furcht vor Arbeitsplatzverlust in den Alltag einschlich, sorgen sich nun auch die Kollegen bei Big Blue.
Im Zuge des IT-Outsourcing -- von Branchenführern wie IBM und EDS als Betätigungsfeld mit hohem Zukunftspotential analysiert -- sollen 900 Mitarbeiter der Deutschen Bank zu IBM wechseln, verlautet aus Firmenkreisen. Für diese muss nun offenbar aber erst einmal Platz geschaffen werden. IBM versuche sich nun einer entsprechend großen Anzahl von IBM-Mitarbeitern zu entledigen; Mitarbeitern mit schlechten Bewertungen und/oder einer Betriebszugehörigkeit von weniger als drei Jahren würden Abfindungen angeboten, hieß es aus Firmenkreisen gegenüber heise online. Gewöhnlich gut informierte Kreise bestätigten diese Darstellung.
Von offizieller Stelle werden die Berichte indes zurückgewiesen. "Die Verträge mit der Deutschen Bank sind nicht einmal unterzeichnet. Deshalb ist das eine unsinnige Behauptung. So ein Vorgehen würde auch nicht der IBM-Tradition entsprechen", sagte Firmensprecherin Christiane Schütz gegenüber heise online. Nicht ungewöhnlich sei allerdings, dass so genannte "Lowperformer" Angst um ihre Zukunft im Unternehmen hätten. (tol)