US-Regierung nimmt Internet-Überwachung selbst in die Hand
In der im September veröffentlichten National Strategy to Secure Cyberspace hatte die US-Regierung die Privatwirtschaft ursprünglich stark in die Pflicht nehmen wollen.
Ursprünglich hatte die US-Regierung vorgesehen, dass private Unternehmen für die Sicherheit des Internet zuständig sein sollten. Nun gibt es anscheinend doch Pläne für ein zentrales Überwachungssystem unter staatlicher Führung. Ein entsprechender Vorschlag wird derzeit im Rahmen der National Strategy to Secure Cyberspace vom President's Critical Infrastructure Protection Board (PCIPB) ausgearbeitet.
Demnach soll das geplante "Frühwarnzentrum" nun nicht mehr von der Wirtschaft, sondern vom Staat betrieben werden. Neben einer rechtzeitigen Entdeckung von Angriffen soll es offenbar auch gegen Viren und Würmer Schutz bieten. Will man bei Angriffen aber auch die Täter erkennen und zurückverfolgen, so dürfte eine Echtzeit-Überwachung des gesamten Internetverkehrs auch die der einzelnen Nutzer einschließen.
Siehe dazu in Telepolis: (anw)