Microsoft-Vergleich noch nicht in trockenen TĂĽchern
In den USA regt sich weiterer Widerstand gegen den vorläufigen Ausgang des Kartellrechtsprozesses gegen Microsoft.
In den USA regt sich weiterer Widerstand gegen den vorläufigen Ausgang des Kartellrechtsprozesses gegen Microsoft. Die Konsumentenorganisation Consumers for Computing Choice (CCC) sowie die in der Open Platform Working Group organisierten Software-Entwickler wollen mit einer Eingabe an das zuständige Gericht eine Verschärfung der Auflagen für den Software-Giganten erreichen. Gelingt das nicht, so der Anwalt der CCC gegenüber US-Medien, wollen sie das Appellationsgericht in Washington anrufen.
Die Richterin Colleen Kollar-Kotelly hatte nach jahrelangem Rechtsstreit im November eine außergerichtliche Einigung zwischen Microsoft und dem US-Justizministerium gebilligt, wonach Microsoft unter anderem PC-Herstellern größere Freiheiten bei der Installation konkurrierender Software geben und sicherstellen soll, dass die Software von Mitbewerbern reibunglos mit der hauseigenen zusammenarbeitet. Gegen die Entscheidung haben die US-Bundesstaaten Massachusetts und West Virginia Berufung eingelegt. Auch die US-amerikanischen Branchenverbände Software and Information Industry Association und die Computer and Communications Industry Association fechten das Urteil an. (cp)