Sonos Sub Mini: Dickerer Bass für kleineres Geld​

Sonos erweitert sein Sortiment um einen günstigeren Basslautsprecher als Ergänzung für WLAN-Speaker-Setups.​ Der Sub Mini kostet 500 Euro.

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(Bild: Sonos)

Lesezeit: 3 Min.
Von
  • Berti Kolbow-Lehradt

Sonos ergänzt sein Sortiment an WLAN-Lautsprechern um eine Bass-Alternative. Neben dem bisherigen Modell Sub der dritten Generation kann künftig auch der Sub Mini die Speaker-Setups von Sonos in den mittleren und tieferen Frequenzen verstärken. Die kompaktere und mit einem Preis von 500 Euro günstigere Alternative zum bisherigen Sonos Sub ist für Räume kleinerer und mittlerer Größe gedacht, wobei Sonos keine verbindliche Quadratmeterzahl nennt.

Sonos empfiehlt den Sub Mini als Zusatz zu den TV-Lautsprechern Beam und Ray oder zu einem Stereo-Paar der Modelle Sonos One, One SL und Ikea Symfonisk. Technisch spricht aber auch nichts dagegen, den Sonos Sub Mini mit den leistungsstärkeren Varianten Arc, Playbase und Playbar oder allen anderen stationären WLAN-Lautsprechern der Marke zu kombinieren.

Der Sub Mini lässt sich im Gegensatz zum größeren Sub nicht flach auf den Boden legen.

(Bild: Sonos)

Design und verbaute Technik reihen sich ins Sonos-Sortiment ein. Der Korpus mit den Maßen 230 mm × 305 mm und einem Gewicht von sechs Kilogramm ist wie das viel größere und schwerere Original zurückhaltend genug designt, um als dekoratives Element offen sichtbar neben dem TV-Möbeln stehen zu können. Im Unterschied zum größeren Modell ist der Mini zylinderförmig statt quadratisch. Dadurch lässt es sich nur aufrecht hinstellen – die Möglichkeit, ihn flach unters Sofa zu schieben, fällt damit weg. Beibehalten hat Sonos eine tunnelartige Öffnung in der Mitte des Gehäuses, was gleichermaßen der Optik wie einem besseren Luftstrom dienen soll.

Im Gehäuse enthält der Basslautsprecher zwei sechs Zoll große Tieftöner, die Frequenzen bis hinunter zu 25 Hertz ermöglichen. Sie sind nach innen gerichtet und liegen sich gegenüber. Das soll Vibrationen und damit Klappern oder Scheppern vorbeugen. Für eine kraftvolle Tonausgabe stehen den Woofern zwei digitale Klasse-D-Verstärker zur Seite.

Kontaktaufnahme mit dem Heimnetz ermöglicht Wifi-4 - und zwar nicht nur im 5-GHz-Frequenzband wie die Presseinfos zunächst nahelegten. Bei schlechtem Empfang erlaubt ein 10/100-Ethernet-Port eine verkabelte Verbindung mit dem WLAN-Router. Einrichten und bedienen lässt sich der Subwoofer wie alle Sonos-Lautsprecher mit der herstellereigenen App. Wer ein iPhone dafür verwendet, kann mit dessen Mikrofon eine Raumpegeleinmessung vornehmen. Unter Android unterstützt Sonos das Trueplay genannte Verfahren weiterhin nicht.

Die App synchronisiert Lautstärke und Klangeinstellungen zwischen dem Sub Mini und den weiteren gekoppelten Lautsprechern. Händisch lässt sich mit einem EQ-Regler die Bassintensität den eigenen Vorlieben anpassen. Der Subwoofer ist auch in Apple-Familien mit Sonos-AirPlay-Lautsprechern nutzbar.

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Der Sonos Sub Mini startet am 6. Oktober in den deutschen Markt. Als Verkaufspreis empfiehlt Sonos dem Handel 499 Euro. Der größere Sonos Sub der dritten Generation bleibt erhältlich. Er kostet 849 Euro. Beide Basslautsprecher gibt es wahlweise in schwarzer und weißer Grundfarbe.

Update

Entgegen der NDA-Informationen, die heise online vorab von Sonos bekommen hatte, unterstützt der Sub Mini auch das 2,4-GHz-Frequenzband. Der Artikel wurde entsprechend angepasst.

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