AT&T streicht wieder Stellen

Der größte US-amerikanische Ferngesprächs- und Kabelfernsehkonzern will in diesem Jahr weitere 3500 Arbeitsplätze abbauen.

vorlesen Druckansicht 50 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Die Entlassungen bei AT&T gehen weiter. Bis Ende der ersten Jahreshälfte 2003 will das US-amerikanische Telecom-Unternehmen 3500 Stellen streichen. Mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze soll im Management abgebaut werden, teilt der größte US-amerikanische Ferngesprächs- und Kabelfernsehkonzern mit. Die Kosten der Restrukturierung belaste die Bilanz mit 240 Millionen US-Dollar.

AT&T hatte zuletzt im Oktober 2002 bekannt gegeben, in seiner Kabelfernsehsparte 1700 Mitarbeiter entlassen zu wollen. Auch hier handelte es sich überwiegend um Managerpositionen. Im dritten Quartal 2002 musste der Konzern einen Umsatzrückgang von 8,3 Prozent auf 12 Milliarden US-Dollar verkraften. AT&T hat nach eigenen Angaben rund 50 Millionen Kunden. Wegen AT&T Latin America schreibt das Unternehmen außerdem 1,1 Milliarden US-Dollar ab. In US-amerikanischen Medien wird gemutmaßt, dass die lateinamerikanische Tochter demnächst Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt. (anw)