US-Unterhaltungselektronik-Verband rechnet mit leichtem Wachstum
In diesem Jahr soll es in den USA 3,5 Prozent mehr Verkäufe von Unterhaltungselektronik geben.
In diesem Jahr soll es 3,5 Prozent mehr Verkäufe von Unterhaltungselektronik in den USA geben. Die Consumer Electronic Association (CEA) rechnet demnach mit einem Gesamtumsatz von 99,5 Milliarden US-Dollar. Für das vergangene Jahr schätzt die CEA einen Gesamtumsatz von 96,2 Milliarden US-Dollar. Das seien 3,7 Prozent mehr als 2001, teilt der Unterhaltungselektronik-Verband mit.
Verbandschef Gary Shapiro sieht trotz der Probleme einiger Unternehmen eine goldene Zukunft. Vor 20 Jahren habe seine Branche jährlich 14,1 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Es gebe ein stabiles Wachstum und viel Anlass zu Optimismus. Trotz der ökonomischen Probleme neigten die Verbraucher weiterhin dazu, von analogen auf digitale Geräte umzusteigen, meint Shapiro.
Hauptantriebsmotor für das leichte Wachstum seien weiterhin digitale Produkte, in der Kategorie Video vor allem die DVD-Player, die eine Wachstumsrate von 39 Prozent aufzuweisen hätten. 2002 seien davon 17,6 Millionen Stück verkauft worden, wodurch nun 35 Prozent der US-amerikanischen Haushalte über einen DVD-Player verfügten. In diesem Jahr sollen weitere 20,1 Millionen Geräte im Wert von 2,6 Milliarden US-Dollar verkauft werden. Der Trend zu digitalen Geräten kurbelt auch den Umsatz von Audiogeräten an. So wurden in den USA 2002 1,7 Millionen MP3-Player verkauft, 56 Prozent mehr als 2001.
Das Wachstum bei den DVD-Playern könnte nach Meinung des Verbandes durch Plasma-Fernsehgeräte übertroffen werden. 2002 wurde mit ihnen 453 Millionen US-Dollar Umsatz gemacht, in diesem Jahr sollen es etwa 40 Prozent mehr sein. Für Produkte zum Empfang digitalen Fernsehens werden die US-Amerikaner nach Schätzung der CEA in diesem Jahr 15 Milliarden US-Dollar investieren.
Bei PCs rechnet der Verband mit einer Rückkehr in die Wachstumszone. Geräte im Gesamtwert von 11 Milliarden US-Dollar, vier Prozent mehr als im Jahr zuvor, könnten 2003 verkauft werden. Analysten waren von einem Wachstum in Höhe von etwa fünf Prozent ausgegangen. Neben den steigenden Anforderungen an die PC-Hardware durch neue Software und Spiele spekuliert die CEA auch auf das steigende Sicherheitsbedürfnis der US-Amerikaner. Im vergangenen Jahr investierten sie für die Sicherheit in ihrem Heim 1,9 Milliarden US-Dollar; in diesem Jahr sollen es 2,1 Milliarden US-Dollar sein. (anw)