Fotografie-Workshop: Künstlerische Collagen einfach gestalten
Künstlerische Kollagen sind ein Blickfang: Torsten Andreas Hoffmann zeigt, wie Sie verschiedene Motive stimmig arrangieren.
(Bild: Torsten Andreas Hoffmann)
- Torsten Andreas Hoffmann
Viele Fotografen möchten aus ihrer Fotografie mehr herausholen als gefällige Postkartenmotive. Daraus entsteht oft der Wunsch sich künstlerischer auszudrücken. Collagen bieten eine gute Möglichkeit, eine eigene Ausdrucksform zu entwickeln. In diesem Artikel möchte ich Sie dazu inspirieren, in die Welt der Collage nicht nur hineinzuschnuppern, sondern auch tiefer einzutauchen.
Mit einfachen Mitteln können Sie mit Collagen Bilderwelten zusammenbauen, die sehr stark von Form und Farbe geprägt sind und so ins Abstrakt-Künstlerische hineinführen. Sie ermöglichen es, die klassische Bildsprache der Fotografie zu verlassen und etwas Neues zu erfinden. Wann und bei welchen Sujets das gut funktioniert, soll Gegenstand dieses Artikels sein. Sie brauchen dazu nur eine Kamera und eine Bildbearbeitung, die Ebenentechniken unterstützt.
Vorüberlegungen
Möchte man künstlerische Collagen erarbeiten, so stellt sich zunächst die Frage: Welche Bilder eignen sich überhaupt für ein solches Vorhaben und welche nicht? Grundsätzlich lässt sich sagen, dass gegenständliche Bilder wie Landschaften oder Porträts für realistische Montagen geeigneter sind als für künstlerische (abstrakte) Collagen. Eine Landschaft ist gegenständlich und lebt oft von der Weite. Möchte man eine Landschaft in eine Collage einbauen, so sollte das Ergebnis ebenfalls gegenständlich sein. In diesem Beitrag stelle ich eine einfache Form der Collage vor, bei der wir zwei oder mehrere Bilder als Ebenen in der Bildbearbeitung ineinander kopieren. Die Herausforderung dabei ist, die Bilder so zu fotografieren und auszuwählen, dass sie sich zu einem stimmigen Ergebnis collagieren lassen.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Fotografie-Workshop: Künstlerische Collagen einfach gestalten". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.