Kalifornien wirft Hewlett-Packard IrrefĂĽhrung vor

Die kalifornische Staatsanwaltschaft wirft dem Computerhersteller Hewlett-Packard IrrefĂĽhrung und Behinderung von Ermittlungen vor.

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Von
  • Torge Löding

Die kalifornische Staatsanwaltschaft wirft dem Computerhersteller Hewlett-Packard Irreführung und Behinderung von Ermittlungen vor. Das berichtet das Wall Street Journal. Bei ihren Untersuchungen zu angeblichen Hardware-Fehlern waren die Ermittler nach Informationen der Zeitung auf eine Zahlung in Höhe von 27,5 Millionen US-Dollar an den Computerexperten Philip Adams gestoßen.

Adams hatte sich zuvor mit Hinweisen auf angebliche Mängel in Diskettenlaufwerken an die Ermittlungsbehörden gewandt. Als die sich der Sache dann angenommen hätten, habe der Computerexperte die Seiten gewechselt und einen hoch dotierten Vertrag bei Hewlett-Packard als Berater für zukünftige Gerichtsprozesse unterschrieben. Zugleich habe er versprochen, keine Unterstützung bei Zivilklagen gegen HP zu leisten. Eine Firmensprecherin wies die Vorwürfe gegenüber dem Wall Street Journal allerdings zurück. (tol)