Festnetzgeschäft der Telekom bleibt Rückgrat des Konzerns

Josef Brauer, im Telekom-Vorstand für T-Com zuständig, hat ein positives Resümee des abgeschlossenen Geschäftsjahres gezogen und sieht optimistisch in die Zukunft.

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Von
  • Torge Löding

Josef Brauer, im Vorstand der Deutschen Telekom zuständig für die Festnetz-Sparte T-Com, hat ein positives Resümee des abgeschlossenen Geschäftsjahres gezogen und sieht optimistisch in die Zukunft. "Die T-Com positioniert sich gut und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr eine solide Entwicklung verzeichnet. Sie bleibt damit die Ertragssäule des Konzerns". Stolz verwies der Manager auf Steigerungsraten im Kerngeschäft von T-Com in einem Jahr, das vom Unternehmerverband Bitkom jüngst als "schwierigstes Jahr in der Geschichte der Branche" bezeichnet worden war. Genaue Zahlen zum Geschäftsjahr nannte Brauner allerdings nicht. In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres hatte das Ergebnis von T-Com noch stagniert.

Ein paar Eckdaten nannte der Telekom-Manager allerdings schon -- so sei bis Jahresende der T-ISDN-Bestand um 13,3 Prozent auf rund 9,1 Millionen Privatkunden gestiegen. Im gleichen Zeitraum habe sich auch der Absatz der T-DSL Anschlüsse um 900.000 auf nun über 3,1 Millionen Kunden erhöht. Damit rangiere die Deutsche Telekom bei der ADSL-Technik in Europa mit Abstand auf dem ersten Platz, bekundete Brauner.

Besonders im Weihnachtsgeschäft habe der T-DSL-Absatz beschleunigt werden können. In der Spitze wurde nach Brauners Angaben ein Wochenabsatz von 63.000 Anschlüssen erreicht. Im Ausblick verwies der Manager auf die wichtigsten Produktneuheiten, die in diesem Jahr kommen sollen: Eine T-DSL-Hochgeschwindigkeitsvariante mit bis zu 2,3 Megabit pro Sekunde Downstream sowie eine Fastpath-Option speziell für das Online-Gaming. Achim Berg, Bereichsvorstand Nationales Geschäft T-Com sagte dazu: "Wir werden die Strategie der bedürfnisgerechten Differenzierung konsequent fortsetzen und sind für das Thema Highspeed-Internet auch für das Jahr 2003 optimistisch. Nach jetzigem Planungsstand rechnen wir für Ende 2003 mit rund vier Millionen T-DSL Kunden." Auf der CeBIT wolle T-Com zudem die Möglichkeiten des Multimedia Messaging Service (MMS) im Festnetz demonstrieren. (tol)