Nvidia lässt GeForceFX-Karten in Eigenregie fertigen [Update]

3D-Grafikchipspezialist Nvidia will Grafikkarten mit dem DirectX-9-Grafikchip GeForceFX wegen der schwierigen Herstellung unter eigener Kontrolle fertigen lassen.

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Von
  • Manfred Bertuch

Obwohl von Nvidia offiziell noch als Spekulation bezeichnet, bestätigte ein Grafikkartenhersteller gegenüber c't, dass Nvidia die Grafikkarten mit dem angekündigten DirectX-9-Grafikchip GeForceFX in Eigenregie fertigen lässt. Offenbar sind die technischen Anforderungen bei Herstellung und Bestückung der 12-Layer-Platine so erheblich, dass Nvidia die vollständige Kontrolle über die Fertigung behalten will. Ähnlich wie zurzeit bei Karten mit ATI-Chips bleibt den Board-Partnern nur die Auswahl des Kühlsystems.

Als Preis für die leistungsstärkste Ausführung nannte Nvidia 600 Euro. Einzelne Board-Partner wie Asus sind aber zuversichtlich, deutlich unter 600 Euro bleiben zu können. In Hersteller-Kreisen glaubt man auf Grund der stark verspäteten Einführung kaum noch an eine größere Nachfrage nach dem GeForceFX. ATIs Konkurrenzprodukt Radeon 9700 Pro ist bereits seit zwei Monaten erhältlich und im Preis inzwischen teilweise auf unter 400 Euro gesunken. Zudem sei schon das Nachfolgeprodukt zum GeForceFX, der NV35, absehbar.

Die Karten-Fertigung der preiswerteren Varianten NV31 und NV34 erfordert wieder eine 8-Layer-Platine und bleibt dann wieder den Board-Partnern ĂĽberlassen. Grafikkarten mit dem GeForceFX sollen laut Nvidia Ende Februar in den Handel kommen. FĂĽr Karten mit dem NV31 und NV34 gibt es noch keine Zeitplanung. (Manfred Bertuch) / (jk)