Z6, Z7, Z50: Drei Nikon Z speichern Fokuspunkt dank neuer Firmware

Für die Z6, Z7 und Z50 gibt es neue Software. Damit kann das Speichern und Abrufen des Fokuspunkts auf eine Taste gelegt werden.

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Die Nikon Z7 kann nun den Fokuspunkt speichern

(Bild: Nikon)

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Nikon hat für drei spiegellose Systemkameras seiner Z-Serie Firmware-Updates veröffentlicht. Sie rüsten bei Z6, Z7 und Z50 eine Funktion nach, die sich für viele Situationen im Studio oder auch unterwegs eignet: Das Speichern des Fokuspunkts. Dabei lässt sich auf den gewünschten Bereich scharfstellen und dann beispielsweise der Bildausschnitt ändern.

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Es ist dann nicht mehr nötig, den Auslöser halb gedrückt zu halten. Auch wenn er erneut betätigt wird, lässt sich die gespeicherte Position abrufen, verspricht Nikon. Zudem lässt sich bei dynamischem Autofokus das Springen des Fokuspunkts damit verhindern – nützlich bei sich schnell bewegenden Motiven wie bei Sport- und Konzertfotografie.

Dafür lässt sich im Menü "Individualfunktionen" bei den drei Kameras die Funktionstaste F2 mit der neuen Funktion belegen. Laut Nikon arbeitet sie nur mit den Originalobjektiven Nikkor Z 70-200mm f/2.8 VR S, Nikkor Z 100-400mm f/4.5-5.6 VR S, Nikkor Z 400mm f/2.8 TC VR S, Nikkor 400mm f/4.5 VR S und Nikkor Z 800mm f/6.3 VR S.

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Daneben gibt es für die drei Kameras kleinere Fehlerkorrekturen. Unter anderem sollen Z6 und Z7 nun die Einstellung für einen drahtlos gesteuerten Systemblitz SB-500 behalten, und die Z50 soll ihr voreingestelltes Fokusverhalten bei Verwendung mit dem Fernauslöser Nikon ML-L7 nicht mehr verändern.

Die Updates gibt es unter den folgenden Links, die direkt auf die Downloadseiten zur Firmware des jeweiligen Kameramodells führen. Dort ist auch eine Anleitung zu finden, wie die Dateien über eine Speicherkarte in die Kameras kommen: Nikon Z6, Nikon Z7, Nikon Z50.

(keh)