Gigabyte-Floppy in der Kreditkarte

Die Firma StorCard will einen Datenträger im Kreditkarten-Format entwickeln, der bis zu fünf Gigabyte speichert.

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Von
  • Dr. Harald Bögeholz

Finis Conner, Gründer des Festplattenherstellers Conner Peripherals, der 1996 von Seagate übernommen wurde, meldet sich mit einer neuen Geschäftsidee zurück. Seine Firma StorCard will ein gleichnamiges Produkt entwickeln: einen Datenträger im Format einer Kreditkarte, der auf einer Magnetscheibe eine Kapazität von -- wie die Firma vorsichtig formuliert -- "100 MByte bis 5 GByte" unterbringt. Zusätzlich ist auch noch ein SmartCard-Chip an Bord, mit dessen Hilfe man Verschlüsselung implementieren will.

Verblüffend ehrgeizig ist es schon, das Ziel, in der Bauhöhe einer Kreditkarte (weniger als 0,8 mm) einen flexiblen, rotierenden magnetischen Datenträger unterzubringen, der auf nur einer Seite fünf Gigabyte speichert -- und einen Verschlussmechanismus, der das Ganze vor Staub schützt, wenn es nicht im Laufwerk liegt.

In einer Mitteilung der Firma heißt es, man erwarte die Verfügbarkeit erster Produkte in der zweiten Jahreshälfte 2003. Die bisher veröffentlichten "Spezifikationen" sind jedoch noch recht vage. Immerhin: Laut Website hat man schon den Markt ausgemacht, ein Management-Team rekrutiert und einen Plan. Die Schlüsselkomponenten sind gefunden und Hersteller identifiziert. Fehlt nur noch die Ausführung des Plans ... warten wir's ab. (bo)