Im Silicon Valley gibt es wieder mehr Arbeitsplätze
Zwei Jahre lang schrumpfte in dem kalifornischen High-Tech-Tal der Arbeitsmarkt. Diese Entwicklung hat nun ein Ende gefunden.
Zwei Jahre lang schrumpfte im kalifornischen Silicon Valley, Standort vieler High-Tech-Firmen, der Arbeitsmarkt. Diese Entwicklung hat nun anscheinend ein Ende gefunden. Aus einer aktuellen Studie von Joint Venture geht hervor, dass es in der Region Santa Clara County und Teilen der Countys San Mateo, Santa Cruz und Alameda im zweiten Quartal des vorigen Jahres 94.500 mehr Arbeitsplätze als im ersten Quartal 1998 gegeben hat, berichtet die Tageszeitung San Jose Mercury News.
Durchwachsen sieht es bei anderen Trends aus: Zwar habe das durchschnittlich in dem Tal zu erzielende Jahreseinkommen in 2002 um 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 62.500 US-Dollar abgenommen, doch dies sei immer noch höher als im Jahr 1998. Das reale jährliche Pro-Kopf-Einkommen betrug im vergangenen Jahr 51.744 US-Dollar, während es 1999 rund 51.200 US-Dollar waren. Mittlerweile gebe es 22 Unternehmen mehr als 1998, doch die Anzahl derjenigen unter ihnen, die ein jährliches Wachstum von mehr als 20 Prozent aufwiesen -- so genannten Gazelle Companies -- sei auf 9 geschrumpft: So wenige habe es in den vergangenen zehn Jahren noch nicht gegeben. (anw)