Banken suchen weiter Fremdkapital für Chipfabrik
Die Commerzbank und die Gulf International Bank B.S.C. werden weiter nach Fremdkapital für die geplante Chipfabrik in Frankfurt (Oder) suchen.
Die Commerzbank und die Gulf International Bank B.S.C. (Bahrain) werden weiter nach Fremdkapital für die geplante Chipfabrik in Frankfurt (Oder) suchen. Das berichtet die Märkische Oderzeitung unter Berufung auf "glaubwürdige Kreise, die mit dem Projekt eng vertraut sind." Der Sprecher der Commerzbank in Frankfurt/Main wollte den Bericht nicht kommentieren.
Die Banken hatten im September den Zuschlag für die Beschaffung von Fremdkapital in Höhe von 670 Millionen Euro für den Bau der Chipfabrik erhalten. Das Geld sollte Anfang dieses Jahres verfügbar sein. Die Frist für diesen Auftrag sollte ursprünglich am 31. Januar ablaufen. Auch bei einer künftig erfolgreichen Arbeit der Banken für das Projekt werde dies frühestens in einigen Monaten möglich sein, heißt es in dem Bericht.
Ungeklärt seien nach wie vor aus der Bund-Länder-Bürgschaft erwachsene Probleme. Diese würde 80 Prozent der Kreditsumme absichern. Die Banken hätten sich von Anfang an nicht bereit erklärt, die restlichen 20 Prozent an Risiko zu übernehmen. Dieses Geld fehle weiterhin. Wie die Zeitung weiter berichtet, denkt der Investor Dubai über ein größeres finanzielles Engagement an dem 1,3 Milliarden Euro teuren Frankfurter High-Tech-Projekt nach. (wst)