Umsatzsteigerung bei Siebel

Der Entwickler von Kundenmanagement-Software steigerte seinen Umsatz im vierten Quartal auf 394,7 Millionen US-Dollar.

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Die Softwareschmiede Siebel hat im vergangenen vierten Quartal den Umsatz von 357,2 Millionen US-Dollar im Vergleichsquartal des Vormats auf 394,7 Millionen US-Dollar steigern können. Vor Sonderposten sprang ein Gewinn von 23,4 Millionen US-Dollar oder 5 US-Cents je Aktie heraus. Analysten waren von 4 US-Cents je Aktie ausgegangen. Im vierten Quartal 2001 hatte der Konkurrent von SAP und neuerdings auch Microsoft noch 14 Cent je Aktie verdient.

Unter BerĂĽcksichtigung von Sonderbelastungen aus Restrukturierungsaufwendungen machte der Software-Konzern einen Verlust von 38 Millionen US-Dollar oder 8 US-Cents je Aktie, gegenĂĽber 66 Millionen US-Dollar Gewinn vor einem Jahr.

Im gesamten Geschäftsjahr 2002 setzte der Entwickler von Kundenmanagement-Software 1,6 Milliarden US-Dollar um gegenüber 2,1 Milliarden US-Dollar in 2001. Konnte das Unternehmen im vorvergangenen Geschäftsjahr noch 254,6 Millionen US-Dollar in schwarzen Zahlen schreiben, sprang nun ein Nettoverlust von 35,7 Millionen US-Dollar heraus.

Als einen der Höhepunkte des Geschäftsjahres 2002 hebt Siebel eine Allianz mit Microsoft hervor, in die beide Unternehmen zusammen 250 Millionen US-Dollar investieren. Siebels Programme zum Customer Relations Management (CRM) sollen mit Microsofts Visual Studio .NET als primärem Entwicklungswerkzeug erstellt und von Microsoft bezüglich der .NET-Konformität zertifiziert werden. (anw)