Polizei Duisburg durchsucht Wohnungen nach raubkopierten Filmen

Das Kommissariat für Wirtschaftsstraftaten in Duisburg hat vergangene Woche mehrere Wohnungen nach Raubkopien von Filmen durchsucht und ist dabei fündig geworden.

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Das Kommissariat für Wirtschaftsstraftaten in Duisburg hat vergangene Woche mehrere Wohnungen nach Raubkopien durchsucht und ist dabei fündig geworden. Mehrere Personen stehen im Verdacht, mit raubkopierten Filmen gehandelt und damit gegen das Kunsturheberrecht verstoßen zu haben, teilt die Duisburger Polizei heute mit. Das Kommissariat habe die Ermittlungen aufgrund von "Hinweisen" eingeleitet.

Am 16. Januar habe die Polizei unter Beteiligung der Staatsanwaltschaft zunächst vier, im Anschluss drei weitere Wohnungen in Duisburg durchsucht. Dabei sei umfangreiches Beweismaterial entdeckt worden, darunter insbesondere PCs sowie in einem Fahrzeug etwa 500 Raubkopien auf CDs. In einer der Wohnungen haben die Ermittler laut Polizeibericht über 2000 illegal hergestellte Filmkopien festgestellt. Dabei soll es sich teilweise um Filme gehandelt haben, die hierzulande noch nicht in den Kinos liefen.

Die Polizei ermittelt bislang gegen acht Tatverdächtige im Alter zwischen 31 und 45 Jahren. Zwei Verdächtige hätten sich ins Ausland abgesetzt, zwei sollen gestanden haben, während vier weitere die Aussage verweigern. Neben den strafrechtlichen Folgen kommen möglicherweise erhebliche Geldforderungen der Rechteinhaber auf die Tatverdächtigen zu, heißt es im Polizeibericht. (anw)