Grid-Offensive von IBM

Zehn neue Lösungen für Grid-Computing in Bereichen wie dem öffentlichen Dienst oder Finanzmärkten sollen verkauft werden.

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Big Blue macht Ernst in Sachen Grid: Für die neue Netz-Infrastruktur sollen in nächster Zeit maßgeschneiderte Globus-Grids verkauft werden, berichtet IBM. Diese richten sich an Kunden aus der Luftfahrt, dem Fahrzeugbau, der Finanzbranche, der Biotechnik und dem öffentlichen Dienst. Der Gitter-Ansatz des Ressourcenteilens soll die Arbeit durch besseren Zugriff auf Daten und Leistung vereinfachen und letztendlich Geld sparen. Die Designer eines neuen Flugzeuges könnten beispielsweise in Kalifornien entwerfen und die aufwendigen Simulationen im Detroiter Rechenzentrum erledigen -- transparent und direkt von ihrem Arbeitsplatz aus.

Bis das alles in bestehenden Büros funktioniert, braucht es eine ganze Menge Nerven und Hirn; daher bietet IBM zusammen mit Globus verschiedene Schulungen an, die von einer Einführung bis zum Expertenkurs für das Administrator's Toolkit reichen. Als Middleware-Anbieter unterstützen die Firmen DataSynapse, Platform Computing, Avaki, Entropia und United Devices IBMs Geschäftsstrategie. Die Partner haben sich zum Teil mit PC-Clients zum verteilten Rechnen auch unter Privatanwendern einen Namen gemacht. (cgl)