Chip-Hersteller TSMC: Gutes Jahr, schwaches Quartal

Der weltgrößte Auftragsfertiger von Computerchips, die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company, blickt auf eine wechselhaftes Jahr 2002 zurück.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Der weltgrößte Auftragsfertiger (Foundry) von Computerchips, die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), hat im vierten Quartal des am 31. Dezember abgelaufenen Geschäftsjahres deutliche Gewinneinbußen hinnehmen müssen. Trotz einer Umsatzsteigerung von 24 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode auf 1,19 Milliarden US-Dollar sei der Nettogewinn im Vergleichszeitraum um 43 Prozent auf 74 Millionen US-Dollar gesunken, teilte das Unternehmen mit. Analysten hatten einen Nettogewinn von 115 Millionen US-Dollar für das vierten Quartal prognostiziert. Der Auslastungsgrad der Fertigungskapazitäten sank nach TSMC-Angaben in den Monaten Oktober bis Dezember auf 61 Prozent; im dritten Quartal hatte er noch bei 79 Prozent gelegen.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2002 weist TSMC, das unter anderem Prozessoren, Grafikchips und Chipsätze für VIA, Nvidia und auch Intel produziert, einen Nettogewinn von 623 Millionen US-Dollar aus -- gegenüber 2001 bedeutet dies eine Steigerung um 49 Prozent. Die geplante Wafer-Produktion in China soll nach Angaben von TSMC-Sprecher Morris Chang in der zweiten Hälfte 2004 anlaufen. Nach einem "prinzipiellen OK" der taiwanischen Regierung soll jetzt mit dem Bau einer 8-Inch-Wafer-Fabrik in Songjiang nahe Shanghai begonnen werden. (pmz)