Internationales Geschäft sorgt bei France Telecom für Umsatzplus
Während in der heimischen Festnetzsparte die Einnahmen weiter sinken, sorgt die Expansion im internationalen Geschäft für einen Umsatzzuwachs.
Der französische Telekommunikationskonzern France Telecom, Miteigner des angeschlagenen deutschen Kommunikationsdienstleisters MobilCom, hat den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002 um 8,4 Prozent auf 46,63 Milliarden Euro gesteigert. Wesentlich dazu beigetragen habe die Expansion im internationalen Geschäft, das um 24,9 Prozent zulegte, teilte der Konzern am Mittwoch in Paris mit. Dabei habe man insbesondere von der Integration der polnischen TP-Gruppe profitiert.
Beim Gewinn -- vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) -- geht France Telecom auf Grund von Verbesserungen vor allem im vierten Quartal von einem Betrag aus, der über den Markterwartungen liegen soll. Auch die Kapitalinvestitionen seien niedriger ausgefallen als bisher angenommen. Die positiven Zeichen des vierten Quartals 2002 ließen auf ein Wachstum im laufenden Geschäftsjahr schließen. Die Zahl der Kunden von France Telecom stieg bis Ende 2002 um 8,1 Prozent auf weltweit 111,7 Millionen an.
Die Mobilfunk-Tochter Orange und die Internet-Sparte Wanadoo legten beim Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 11,7 beziehungsweise 30,4 Prozent zu. In der Festnetzsparte sanken die Einnahmen des mehrheitlich staatlichen Unternehmens hingegen übers Jahr um 5,2 Prozent. Bei den Breitbandanschlüssen hat France Telecom nach eigenen Angaben die Ziele mit inzwischen 1,4 Millionen Kunden und einem Umsatz von 395 Millionen Euro übertroffen. (pmz)