Toshiba zum siebten Mal in Folge im Minus
Dank einer regen Nachfrage nach Chips fĂĽr Digitalkameras konnten die Japaner ihren Nettoverlust verringern.
Toshiba hat im vergangenen dritten Quartal seines Geschäftsjahres zum siebten Mal in Folge einen Nettoverlust wegstecken müssen. Allerdings ist dieser mit 6,9 Milliarden Yen (53,8 Millionen Euro) bei weitem nicht so hoch wie im dritten Quartal 2001, als die Japaner 84,9 Milliarden Yen (661 Millionen Euro) in roten Zahlen schreiben mussten. Den schrumpfenden Verlust verdankt Toshiba der Nachfrage nach Prozessoren für Digitalkameras und Handys mit Fotofunktion.
Operativ konnte Toshiba sogar wieder in die Gewinnzone fahren. Nach einem operativen Verlust von 69,7 Milliarden Yen (543 Millionen Euro) vor einem Jahr kam nun ein Gewinn von 2,43 Milliarden Yen (18,9 Millionen Euro) heraus. Der Umsatz kletterte um acht Prozent auf 1314 Milliarden Yen (10,1 Milliarden Euro). Trotz der Befürchtung, die Konjunktur könne weiter schwach verlaufen, traut sich Toshiba für das gesamte Jahr einen Nettogewinn von 23 Milliarden Yen (179 Millionen Euro) zu. Das Geschäftsjahr zuvor schlossen die Japaner mit 254 Milliarden Yen (1,9 Milliarden Euro) Verlust ab. (anw)