Speedlink ISP stellte Insolvenzantrag

Erst jetzt wurden Kunden des Berliner Webhosters davon informiert, dass die Firma bereits im Dezember Insolvenzantrag stellte.

vorlesen Druckansicht 40 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Torge Löding

Erst jetzt wurden Kunden des Berliner Webhosters Speedlink davon informiert, dass die Firma bereits am 19. Dezember 2002 vor dem Amtsgericht Charlottenburg Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hat. "Der Dienst für die Kunden der Speedlink GmbH wird zurzeit von der Loomes AG, dem technischen Dienstleister der Speedlink ISP GmbH, unentgeltlich aufrechterhalten", heißt es in der Mitteilung von Loomes an die Speedlink-Kunden. Bislang sei unklar, wann dieser Dienst abgestellt werde. Speedlink-Kunden sind wohl gut damit beraten, sich schnell nach einem neuen Provider umzuschauen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter von der Berliner Rechtsanwaltskanzlei Kühnel, Rosenmüller und Kollegen wollte sich gegenüber heise online bislang nicht äußern. Auf der Website von Speedlink ist kein Hinweis auf das Insolvenzverfahren zu finden. (tol)