SAP will am US-Heimatschutz mitwerkeln

Der Softwarehersteller bietet nun Software an, die unter anderem die Notfallbereitschaft verbessern soll.

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Ein verlockendes Budget für Software-Unternehmen: Die US-amerikanische Regierung will dieses Jahr mehr als 52 Milliarden US-Dollar in seine IT-Infrastruktur pumpen, kommendes Jahr sollen es 59 Milliarden US-Dollar sein. Beim Aufbau des Heimatschutzes -- ein wichtiges Ziel der Investitionen -- will das drittgrößte Softwareunternehmen der Welt, SAP, nicht außen vor stehen und dient sich mit einem eigenen Beitrag an.

SAP bietet nun ein Softwarepaket namens Security Resource Management an, mit dem unter anderem Bewegungen von Menschen, Schiffen, Waren und Flugzeugen registriert und gespeichert werden sollen. Außerdem sollen verschiedene Behörden besser und sicherer miteinander kommunizieren und so beispielsweise ihre Notfallbereitschaft verbessern können. Die Programme sollen an E-Government-Systeme von SAP anknüpfen, die bereits bei Institutionen wie der NASA, dem Militär und zum Beispiel vom Flughafen Los Angeles eingesetzt werden. Sie basieren auf SAPs NetWeaver-Software, die für Kompatiblität zwischen IT-Infrastrukturen sorgen will.

SAP hat im vergangenen Jahr wie erwartet bei stagnierendem Umsatz ein deutlich verbessertes Ergebnis erzielt. Bislang hat das Unternehmen nach eigenen Angaben über 18.000 Unternehmenskunden in 120 Ländern. (anw)