IBM Kanada verliert Festplatte mit 180.000 Personendaten

IBM ist eine Festplatte abhanden gekommen, auf der sensible Daten einer kanadischen Lebensversicherung abgespeichert waren.

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IBM ist eine Festplatte abhanden gekommen, auf der sensible Daten einer kanadischen Lebensversicherung abgespeichert waren. Betroffen seien 180.000 Personen, die laut Toronto Star gewarnt wurden, dass sich jemand ihrer Namen und Daten bedienen könne. Schließlich könne es sich um den größten Fall von "Identitätsdiebstahl" in der Geschichte Kanadas handeln. Der Verlust der Festplatte sei vor zwei Wochen entdeckt worden.

Die Datensätze enthalten unter anderem Namen, Adressen, Bankverbindungen, Sozialversicherungsnummern und Pensionsansprüche, teilt laut dem Bericht IBM-Managerin Kathy Bardswick den betroffenen Versicherten in einem Brief mit. Die Informationen könnten "unter gewissen Umständen" dazu genutzt werden, um beispielsweise unbefugt Banktransaktionen durchzuführen oder Kredite aufzunehmen. Die Polizei von Regina in der Provinz Saskatchewan ermittelt ebenso wie der kanadische IBM-Ableger Information Systems Management (ISM), dem die Festplatte verlorengegangen ist. Das Zweigunternehmen bietet unter anderem als Dienstleistung die Verwaltung von Daten anderer Unternehmen an. (anw)