Corel sieht bessere Zeiten heraufziehen

Auch im vierten Quartal hat der kanadische Grafik- und Office-Software-Hersteller wieder tiefrote Zahlen geschrieben.

vorlesen Druckansicht 52 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Torge Löding

Auch im vierten Quartal hat der kanadische Grafik- und Office-Software-Hersteller Corel -- bekannt fĂĽr Produkte wie Corel Draw -- wieder tiefrote Zahlen geschrieben. Bei einem Quartalsumsatz von 33,5 Millionen US-Dollar kommt Corel auf einen Netto-Verlust von 27,8 Millionen US-Dollar. Dennoch sieht er die kommenden Quartale positiv. Immerhin konnte der Umsatz gesteigert werden.

Vor einem Jahr erwirtschaftete das Unternehmen 32,6 Millionen US-Dollar Umsatz -- kam damit aber auf einen Verlust von 10,7 Millionen US-Dollar. Im Verlust des vierten Quartals 2002 sind Abschreibungen in Höhe von 17,2 Millionen US-Dollar enthalten, auch das Sanierungsprogramm -- dazu gehörte die Entlassung von 220 Mitarbeitern -- hat nach Firmenangaben Kosten in Höhe von 5,9 Millionen US-Dollar verursacht.

"Unser Ziel für 2002 war es, das Fundament für Wachstum und Profitabiltät zu legen, indem wir in Schlüsselbereiche des Unternehmens investiert haben. In Nordamerika und Europa konnten wir unseren Absatz damit verbessern", erklärte CEO Derek Burney. Im laufenden Jahr werde für das Kerngeschäft die Profitabilitätsschwelle überschritten werden. (tol)