Finanzspritze für Hiptop-Entwickler

Die kalifornischen Mobil-Spezialisten erhalten 35 Millionen US-Dollar aus neuer Finanzierungsrunde.

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Von
  • Torge Löding

Das Team von Danger Inc. -- die Entwickler des Hiptop-Smartphones -- konnte Investoren davon überzeugen, weitere 35 Millionen US-Dollar in das Unternehmen zu stecken. Zwei neue Venture-Capital-Fonds schließen sich dem Investorenkreis an: Softbank Capital Partners und Meritech Capital Partners. Die beiden bringen etwa die Hälfte der neuen Geldmittel auf. Die restlichen rund 50 Prozent steuern die existierenden Investoren bei, darunter Mobius Venture Capital, Redpoint Ventures, Venture Strategy Partners und die Telekom-Tochter T-Venture.

Fast alle aus dem Danger-Team um Präsident und CEO Andy Rubin haben ihr Handwerkszeug bei Apple gelernt. So war Software-Chef Joe Britt bereits im Alter von 19 in Cupertino unter Vertrag und arbeitete an der ersten Generation der Mac-Rechner mit. Matt Hershenson, Vize-Präsident für den Hardware-Bereich, war unter anderem an der Entwicklung des Powerbook 150 beteiligt. Zwar trennten sich die Wege der Spezialisten in den neunziger Jahren, doch die Kontakte zum alten Arbeitgeber scheinen nicht wirklich abgebrochen zu sein. Zumindest konnten sie den legendären Apple-Mitgründer Steve "Woz" Wozniak für die Leitung des Danger-Aufsichtsrats gewinnen.

In den USA wird die HipTop wireless solution seit Oktober 2002 von T-Mobile USA unter dem Namen T-Mobile Sidekick vermarktet. (tol)