ICANN-Vorsitzender stellt Plan zur Netzzukunft vor
Internet-Daddy Vint Cerf hat seinen Masterplan rund um die Domain-Verwaltung, IPv6, Breitband, Netzsicherheit, Datenkommunikation im Solarsystem und Selbstregulierung vorgestellt.
Vint Cerf, Miterfinder der grundlegenden Netzwerkprotokolle TCP/IP und Vorsitzender der Internet-Verwaltung ICANN, präsentierte einen 14-Punkte-Plan zur Zukunft des Cyberspace. Darin bündelte er die wichtigsten "Hausaufgaben" für die technischen und politischen Netzregulierer.
Hauptziel sei dabei, das "Internet am Laufen zu halten". Eines der großen Probleme der nächsten Zeit sieht Cerf in der Sicherheit des Netzes; auch sei TCP/IP auf die große Bandbreite im Zugangsbereich heute noch nicht ausgelegt. Bis IPv6 als Lösung angesehen werden könne, habe man noch viel Arbeit vor sich. Vom aktuellen DSL-Boom ist Cerf aber wenig begeistert: "Glasfaser für alle" muss dagegen seiner Ansicht nach die Devise sein. Und als Ersatz für das DNS, das nur eine "enge Funktion" umfasse, schweben Cerf leistungsfähigere Verzeichnisse vor.
Zu Details von Cerfs 14-Punkte-Plan fĂĽr die Netzzukunft siehe den Artikel auf c't aktuell: (jk)
- Die Netzzukunft, wie Vint Cerf sie sieht -- Auch nach mehr als 20-jähriger Netzwerkarbeit hält der Datenraum für den TCP/IP-Miterfinder und ICANN-Vorsitzenden Überraschungen parat.